Eingewöhnungsphase Teil 2
Morgen ist schon mein
erster Monat in Indien rum. Die Zeit verging dann doch recht schnell; klar,
wenn man täglich neue Eindrücke aufnimmt.
Ich habe euch ja
schon geschrieben, dass ich mich mittlerweile ganz gut an das Leben in Delhi
gewöhnt habe. Dazu gehört jetzt leider auch, dass mir mein Portemonnaie geklaut
wurde bzw. ich es verloren habe. Letzte Woche Donnerstag war ich auf dem Weg
von meiner Yogastunde zum Büro. Dafür habe ich die Metro genommen.
Die Metro ist in
Delhi ein sicheres und günstiges Verkehrsmittel. Ne Stundenfahrt kostet so
knapp 20 Rupien. Leider ist die Metro aber halt auch regelmäßig so voll, dass man
schon hin und wieder 1-2 Züge abwarten muss, um überhaupt reinzukommen. In der
Metro muss man von Anfang an versuchen, sich so zu platzieren, dass man später überhaupt
aussteigen kann. Das heißt, dass es manchmal nötig ist, sich sofort von einer
Wagentür zur anderen durchzuquetschen, also wirklich jedes bisschen Platz zu
nutzen, das frei wird, um sich in diese Richtung vorzuarbeiten. Ansonsten wird
einem nämlich nur ungern und meist zu spat Platz gemacht. Außerdem schließen
die Metrotüren manchmal schon, obwohl noch nicht alle Leute aus- bzw. eingestiegen
sind, weil schlicht zu viele Menschen mitfahren.
Ich habe bislang
glaube ich noch nicht darüber geschrieben, wie so das tägliche Miteinander in
Delhi ist. Ganz allgemein gesagt, gilt, wer zuerst kommt, mahlt zuerst und der
stärkere setzt sich durch. Ständig muss man auf zack sein. Keiner will eine
sich ihm bietende Chance verpassen.
Einmal wollte ich
mir bei einem Geschäft für Milchprodukte “Mother Dairy” Lassi und Eis kaufen.
Vor mir waren bereits zwei Männer, die auf ihre Ware warteten. Ich hab mich wie
gewohnt hinter ihnen angestellt und gewartet bis ich drankam. Bevor ich meine
Bestellung abgeben konnte, kamen mir aber eine Frau und ein anderer Mann zuvor,
die einfach an mir vorbei, direkt vor zur Theke gingen und mit den Geldscheinen
winkend ihre Bestellung dem Verkäufer entgegenriefen.
Wenn man in die
Metro einsteigen möchte, sind auf dem Boden extra Markierungen eingezeichnet, wonach
man an der Seite stehen und die Leute erst einmal aussteigen lassen soll.
Trotzdem rennen viele sofort in die Metro rein, wenn die Türen aufgehen, um
sich einen guten (Sitz-)Platz zu sichern.
Im Straßenverkehr
wird jede Lücke genutzt, kein Raum verschenkt. Grundsätzlich wird einfach
draufzugefahren, bis das andere Auto eben abbremsen muss, um nicht aufzufahren.
Klar, dass war
jetzt sehr pauschalisiert. Ganz grundsätzlich bleiben die Inder in meinen Augen
ein hilfsbereites und freundliches Volk. Aber die Gegebenheiten gebieten es
halt einfach, dass man hier manchmal auf den Ego-Modus schalten muss, um
überhaupt klarzukommen.
Auf der anderen
Seite gibt es aber auch einige Regeln, die konsequent eingehalten werden. Zum
Beispiel ist in Delhi (aber wohl nicht in ganz Indien) vorgeschrieben, dass
sich Fahrer und Beifahrer im Auto anschnallen müssen; übrigens aber nicht die
Leute, die hinten sitzen, weshalb das auch keiner macht. Ich habe es zwar
selbst noch nicht erlebt, mir wurde jedoch gesagt, dass sich die Fahrer, sobald
sie aus dem Geltungsbereich dieser Vorschrift herausfahren, augenblicklich
abschnallen. Scheinbar sind die Strafen für nicht angeschnalltes Fahren aber so
hoch, dass sie sich in der Stadt daranhalten. Auch auf dem Motorrad bzw. Roller
müssen wenn überhaupt nur die fahrenden Männer einen Helm tragen. Frauen können
auf den Helm verzichten, wie Noemie meint, damit sie ihre Haare nicht kaputt
machen. Ich weiß zwar nicht, was daran nun stimmt, Fakt ist aber, dass ich es
schon mehrmals gesehen habe, dass ganze Familien, also 3-5 Personen auf einem
Motorrad fahren und wenn überhaupt nur der Mann einen Helm aufhat, nicht aber
die Frau oder die Kinder.
Na ja, zurück zu
meiner Metrofahrt. Ich hatte mein Portemonnaie extra vor der Fahrt in meine
vordere Hosentasche gesteckt, weil ich dachte, da sei es am sichersten. Während
der Fahrt war ich aber nicht wirklich bei der Sache, sondern hab meine
Whatsappnachrichten auf dem Handy durchgelesen. Irgendwann, nachdem ich die
Metrolinie einmal gewechselt hatte, habe ich dann bemerkt, dass ich mein
Portemonnaie nicht mehr bei mir hatte. Im Nachhinein ist mir schon klar, dass
ich selbst die größte Schuld an dem Verlust trage. Die vordere Tasche der Hose ist
schon recht ausgebeult, da sonst meine Hände in den Taschen habe. Es war daher
klar, dass das Portemonnaie entweder recht einfach durch irgendeinen Rempler
herausfallen oder es sich jemand herausziehen konnte.“Zum Glück” hatte ich
darin nur etwas Geld und vor allem meine Kreditkarte und nicht etwa meinen Pass.
Trotzdem ist es natürlich total ärgerlich.
In der Metro habe
ich noch einige Leute gefragt, ob sie es vielleicht gesehen haben, ob es
runtergefallen war und noch irgendwo liegt, aber vergeblich. Unverzüglich haben
sich gleich vier Inder meiner Sache angenommen; drei Studenten einer
Hotelmanagementschule und ein etwas älterer Mann, der den Studenten, die ja ohnehin
sofort bereit waren, mir zu helfen, noch einmal einschärfte, dass sie sich gut
um mich kümmern sollten. Zusammen mit den Studenten bin ich dann zuerst zum
Metro Customer Care Centre, die aber nichts machen konnten und anschließend zur
Metro Police und dann sogar noch zu einer anderen etwas weiter entfernten Polizeistation.
Knappe vier Stunden hat mich das gekostet und es war, wie eigentlich von Beginn
an abzusehen, weder erfolgsversprechend noch den Aufwand wert. Erst einmal
waren die Polizisten so mit vergleichbaren Fällen überlasstet, dass es bereits
ewig gedauert hat, meine Anzeige überhaupt aufzunehmen. Ich habe das
schlussendlich sogar abgebrochen, weil es einfach zu lange gedauert hat und
sich keiner wirklich zuständig gefühlt hat. Außerdem war es ja nur die
Kreditkarte und natürlich der persönliche Wert des Portemonnaies, was ich
zurückhaben wollte.
Da ich die
Kreditkarte so schnell wie möglich sperren wollte, was sich im Nachhinein als
unnötig heraustellte, da man die Karte auch später sperren und einfach den
Zeitpunkt des Verlusts nennen kann, sodass spätere Transaktionen einfach
storniert werden, habe ich noch in der Metro auf dem Weg zur Polizei bei der
DKB angerufen und meine Daten durchgegeben. Leider hatte ich nicht ausreichend
Guthaben auf meiner Simkarte, sodass das Gespräch mittendrin abbrach. Als ich
daraufhin noch einmal mit dem Handy eines der Studenten dort angerufen habe,
wurde mir gesagt, dass man, da die Verbindung abbrach, aus Sicherheitsgründen sämtliche
Kreditkarten unwiderruflich sperren musste, und damit auch meine zweite Karte,
die ich noch zuhause im Koffer hatte… Indien stehe zudem auf einer roten Liste,
so dass dorthin keine Kreditkarten verschickt werden könnten. Ich mach es jetzt
so, dass ich meiner deutschen Kollegin oder den Leuten, bei denen ich wohne,
Geld überweise und sie es für mich abheben. Klappt soweit ganz gut. Mina wird
mir die neue nach Berlin geschickte Karte dann spätestens im September
mitbringen, wenn sie auch nach Delhi kommt. Bis dahin komm ich auch so gut zurecht.
Zum Glück habe
ich vorher bei Yoga gelernt, dass man immer postiv denken soll. So habe ich alles
in allem damit zumindest mal zwei deutlich heruntergekommene indische
Polizeistationen “besichtigen” dürfen sowie eine wichtige, wenn auch etwas
teuere Lektion fürs Leben gelernt, nämlich wirklich immer gut auf seine Sachen
aufzupassen J.
Letzte Woche
Freitagabend wurde ich dann zusammen mit der deutschen Praktikantin von einer
indischen Kollegin aus dem Büro nach Hause zum Abendessen eingeladen. Noch auf
Arbeit muss sie sich telefonisch um alles gekümmert haben, denn als wir bei ihr
zuhause ankamen, lief die Klimaanlage bereits volle Pulle und das Essen war
bereits fast fertig gekocht. Alles war dafür schon eingekauft worden – und zwar
von ihrem Dienstmädchen.
Das Mädchen lebt
bei der Familie meiner Kollegin. Sie kocht, macht sauber, kümmert sich um die
Wäsche und füttert unter anderem noch den stark verzogenen Hund (übrigens aus
der Hand und nur mit dem Essen, das auch die Familie isst, egal wie stark
gewürzt es ist).
Das Mädchen stammt
aus einem Dorf in Darjeeling im Nordosten Indiens. Ihre Eltern sind vor einiger
Zeit verstorben. Keiner weiß, wie alt sie ist. Sie wurde über eine Agentur
vermittelt und arbeitet mittlerweile seit 12 Jahren für meine Kollegin. Ich
würde schätzen, dass Mädchen ist so ungefähr 20-22 Jahre alt. Meine deutsche
Kollegin, die einiges an Indienerfahrung hat, meinte, es sei nicht ungewöhnlich,
dass man in Indien schon so jung mit Arbeiten anfängt. Zudem dürfte es dem
Mädchen jetzt wirklich wesentlich besser gehen. Ihre Zukunft in dem Dorf in
Darjeeling dürfte alles andere als rosig gewesen sein. Wie das Mädchen jetzt behandelt
wird, weiß ich nicht. Als wir dort waren, wurde sie soweit gut behandelt.
Gleichwohl war die untergeordnete Stellung deutlich zu erkennen. Sie hat uns
bedient, also Getränke und Essen gebracht. Die Hausdame musste auch nicht
aufstehen, um 5 Meter zu ihrem klingelnden Handy zu laufen, da sie stattdessen auch
hier ihre Magd gebeten hat, es ihr zu bringen. Das Mädchen hat auch nicht mit
uns am Tisch gegessen. Sie „durfte“ aber wenigstens unsere Reste im Zimmer
nebenan auf dem Boden sitzend essen. Wieder einmal eine sehr ungewohnte und unangenehme
Situation. Eine solche Form von Leibeigenschaft kenne ich nicht, ich weiß aber
auch zu wenig darüber, um es angemessen beurteilen zu können.
Das Abendessen
war aber wirklich gut. Alles „homecooked“ – halt eben von der Magd. Zudem
wurden uns ständig Getränke und Süßigkeiten angeboten. Es wurde also groß
aufgetrumpft. Ich habe es so empfunden, als wollte man uns ein wenig
beeindrucken, mit Sachen die sie haben und die für sie ganz selbstverständlich
sind. Aber in solchen Situationen sieht man natürlich immer nur einen
Ausschnitt und nie das ganze Bild.
Am Wochenende
habe ich dann an einer Führung des Salaam
Baalak Trust teilgenommen, einer recht berühmten Einrichtung für
Straßenkinder. Die Führung wurde geleitet von dem 18 jährigen Devraj (genannt „Dave“),
der uns zunächst etwas über das Leben der Straßenkinder in Delhi und die
Einrichtung erzählt hat. Wie man es auch sonst zB im Internet finden kann, hat
auch er deutlich davon abgeraten, bettelnden Straßenkindern irgendetwas außer
angebrochenes Essen und vor allem kein Geld zu geben. Alles andere würden sie
verkaufen und zu Geld machen, das sie entweder für Drogen oder für Unterhaltung,
wohl vor allem für Kinobesuche ausgeben würden. Essen bekommen sie kostenlos
von Einrichtungen wie dem Sikh Tempel.
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| Die Bilder der Heiligen und Götter an der Wand wurden nicht etwa deshalb angebracht, weil sich dort ein Gotteshaus befindet oder so, sondern weil diese Stelle früher häufig zum Pinkeln genutzt wurde. |
Nachdem wir zu einem
Kontaktpunkt und der Geschäftsstelle dieser Organisation gelaufen sind und
dabei unter anderem mit einigen Straßenkindern ein Brettspiel gespielt haben,
hat uns Dave auch noch seine eigene Story erzählt. Er stammt aus Nepal. Sein
Vater war drogenabhängig und gewalttätig. Seine Mutter ist früh gestorben.
Bereits mit 7 ist er von zuhause weggelaufen und hat zunächst als Tellerwäscher
10 Stunden pro Tag gearbeitet. Irgendwann ist er nach Delhi gekommen. Er ist
einfach in den Zug eingestiegen, ohne zu wissen, wohin der ihn bringen würde.
In Delhi hat er zunächst auf der Straße gelebt, bis ihn die Leute von Salaam
Baalak Trust aufgenommen und unterrichtet haben. Mittlerweile hat er die Schule
abgeschlossen und fängt demnächst an, zu studieren. Generell hat das Salaam Baalak
Trust einige Erfolgsstories zu bieten von Polizeioffizieren, Schauspielern und Tänzern
über Filmproduzenten bis zu erfolgreichen Geschäftsmännern.
Nach der Stadtführung habe
ich mir noch einen bei ausländischen Touristen wenig bekannten Stufenbrunnen
aus dem 14. Jahrhundert angesehen, bei dem man im Hintergrund zugleich die
Wolkenkratzer des 21. Jahrhunderts sehen kann.
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| Lohdi Garden |
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| Safdarjung Tomb |
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| Restaurationsarbeiten |
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| gefühlte 47 Grad |
Am Mittwoch waren wir fünf
auch noch gemeinsam Frühstücken und zwar im Imperial, dem wie Abhishek meint, schönsten
und besten 5-Sterne-Hotel Delhis. In dem Hotel haben seine beiden französischen
Klienten übrigens auch genächtigt. Wenn man mit dem Auto hinfährt, wird das
Auto erst einmal im Hinblick auf Bomben, sich darin versteckende Menschen oder
was auch immer überprüft. Jedenfalls muss man den Kofferraum öffnen, damit sie hineingucken
können. Im Hotel sind natürlich alle super zuvorkommend. Das Hotel ist für
meinen Geschmack eindeutig zu protzig. Überall hängt wertvolle Kunst und der
Boden ist aus Marmor. Das Frühstück war aber natürlich megamäßig. Es war ein
Buffet mit All You Can Eat and Drink und das ganze für umgerechnet 20 Euro.
Unverschämt teuer für indische Verhältnisse, aber als Deutscher kann man sich
sowas schon einmal gönnen.
Es gab alles was das Herz
begehrt. Frisches Obst, frischgepresste Säfte, Müsli, Brot, generell Gebäck wie
Crossaints und Muffins in verschiedenen Sorten, südindische Spezialitäten,
richtigen Salat - also mit Blättern von einem Salatkopf, und nicht wie man es
hier häufig antrifft bloß Tomaten, Zwiebeln und etwas Paprika-, einen Typen,
der einem einen Smoothie nach Gusto mixt, und einen anderen, der einem ein
Omlett nach Wunsch zubereitet, dazu Kaffee, Capuccino, Tee; und von allem so
viel man möchte. Klar, dass ich danach beim Mittagessen nicht mehr so viel
Hunger hatte J
Gestern habe ich mich um
Zugtickets bemüht. Zugfahren in Indien und dafür Tickets bekommen ist ja so
eine ganz eigene Sache. Super kompliziert und schwer zu durchschauen. Man
braucht die genaue Zugnummer, die exakten Namen der Stationen und muss dafür
eigentlich mehrere Internetseiten zur Hilfe nehmen, wenn man auch noch wissen
möchte, ob der gewählte Zug einigermaßen „sauber“, sicher und pünktlich ist.
Ich musste insgesamt drei Mal zum Touristenschalter am Bahnhof fahren. Nur am
Touristenschalter kann man nämlich überhaupt noch extra für Touristen geblockte
Tickets bekommen, da man sonst keine mehr bekommt bzw. nur auf eine Warteliste gesetzt
wird.
Der Delhi Hauptbahnhof ist
immer unglaublich voller Menschen. Jeder hat mir vorher deutlich eingeschärft,
bloß gut auf meine Sachen aufzupassen und mich nicht von Leuten anlabern und zu
irgendeinem anderen Schalten locken zu lassen. Es gibt nämlich einige
Fake-Touristenbüros in der Gegend und einige Leute, die Touristen andere
Tickets aufschwatzen wollen, um Geld zu machen. Das Touristenoffice liegt etwas
versteckt von der Metro aus im ersten Stock eines Seitengebäudes.
Tatsächlich haben mir drei
Inder weismachen wollen, dass ich doch lieber zu einem anderen Schalter gehen
sollte. Das ignorierend habe ich es aber dann doch geschafft, das richtigen Touristenbüro
zu finden. Dort war richtig Ruhe und nur wenige Menschen – nach dem Stress am
Bahnhof schon eine richtige Oase. Die Leute waren auch sehr nett und
hilfsbereit, so dass es letztlich alles gut geklappt hat.
Ich fahre deshalb kommenden
Samstag um 19 Uhr knapp 10,5 Stunden mit dem Nachtzug nach Amritsar, der heiligsten Stadt der Sikh, und schon am Sonntagabend wieder zurück. Übernächstes Wochenende geht
es dann nach Varanasi, der für Hindus heiligsten aber wohl auch dreckigsten Stadt
Indiens. Ich bin gespannt. Für meine Hinfahrt nach Amritsar kommenden Samstag
habe ich die Sleeper Class gebucht für knapp 6 EURO. Darunter gibt es nur noch die
General Class, wo es keine Betten gibt und sich so viele Menschen reinzwingen
können, wie geht. Dafür gibt es nämlich keine richtige Ticketbeschränkung. Die
Sleeper Class wurde mir von einigen Freunden aus Deutschland empfohlen, weil man
damit das wahre indische Reisegefühl vermittelt bekommt, es die günstigste Form
des Reisens ist und man gut mit Indern ins Gespräch kommt. Die Inder im Büro
haben aber große Augen gemacht und mich gefragt, warum ich mir das antue. Ohne Klimaanlage und mit so vielen Menschen bei nicht so super hygenieschen Bedingungen ist nicht umbedingt jedermanns Sache. Ich will es aber zumindest einmal probiert haben.
Auf der Rückfahrt
habe ich die Kategorie A/C 3 (also klimatisiert und damit teuerer) für den
doppelten Preis gebucht. Ein Tag soll für Amritsar reichen, da es neben den
total bekannten paar Sehenswürdigkeiten nicht wirklich viel zu sehen geben soll.
Ich spar mir so auf jeden Fall die Kosten der Übernachtung in einem Hotel. Ich
werde berichten :D.
Heute Abend geh ich zuvor
noch mit meinen Mitbewohnern auf ne Abschiedsparty eines Franzosen, um mal ihre
ganzen Freunde in Delhi kennenzulernen. Es sollen mehr als 200 Leute eingeladen
worden sein. Wird bestmmt gut.
Hier noch ein paar sonstige Fotos:
Hier noch ein paar sonstige Fotos:
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| leckeres südindisches Essen |
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| frischer Kokusnusssaft |


























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